Aktuelles

  • Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) wurde am 11. Juni 2021 durch den Bundestag verabschiedet. Primäres Ziel des Gesetzes ist es, für eine Verbesserung der Situation in den globalen Wertschöpfungsketten zu sorgen, wobei der Schwerpunkt aus das Einhalten von Menschen Rechten, den Umweltschutz sowie Soziale Belange gesetzt wird. In Kraft tritt das Gesetz erst ab 1. Januar 2023. Somit wird den davon betroffenen Unternehmen eine Übergangsfrist gewährt. Diese Übergangsfrist bezweckt, ausreichend Vorbereitungszeit auf die Berücksichtigung der zukünftigen Sorgfaltspflichten in der Lieferkette einzuräumen. Es gilt diese eingeräumte Übergangsfrist insbesondere für die Anpassung oder ggf. gar die erstmalige Einrichtung eines Compliance Managementsystems. 
    Welche Unternehmen sind davon betroffen?
    - ab 1. Januar 2023 tritt das Gesetz für Unternehmen mit Sitz in Deutschland in Kraft, die mehr als 3.000 Mitarbeiter haben.
    - ab 1. Januar 2024 wird dann der Kreis der betroffenen Unternehmen um diejenigen erweitert, die mehr als 1.000 Mitarbeiter haben.
    Die Sorgfaltspflichten umfassen konkret folgende Menschenrechte:
    - Gerechte Arbeitsbedingungen (darunter sind u.a. Arbeitsschutz sowie Pausen zu verstehen)
    - Schutz von Kindern und Freiheit von Kinderarbeit
    - Freiheit von Sklaverei und Zwangsarbeit
    - Umweltbezogene Pflichten, die zum Schutz der menschlichen Gesundheit dienen
    - Unversehrtheit von Leben und Gesundheit
  • Nach 3 Jahren intensiver Vorbereitung hat GMP+ am 1. März 2021 die aktualisierte GMP+ Feed Certification Scheme 2020 veröffentlicht. Seit dem 1. März läuft bereits die sogenannte Übergangszeit. Diese beträgt 3,5 Jahre, wobei der Zeitraum vom 1. März bis  1. September als Vorbereitungsphase betrachtet wird. Ab dem 1. September 2021 bis 1. September 2024 läuft dann die Umstellungsfrist, im Rahmen derer die nach GMP+ zertifzierten Unternehmen auf das aktualisierte Scheme umstellen müssen. GMP+ hat bereits ein Übergangsverfahren sowie einen Zeitplan für die Umstellung, die detaillierte Informationen enthalten, zugänglich gemacht.
  • Corona - Virus: für die Zeit der Pandemie nutzt die ÖHMI EuroCert die Möglichkeit digitale Alternativen in Form von Remote-Audits an Stelle von Vor-Ort-Audits. Durch die Ausbreitung des COVID-19-Virus werden an Unternehmen und Organisationen in allen Branchen neue Anforderungen mit großen Herausforderungen gestellt. Bei vielen unserer Kunden müssen in nächster Zeit Zertifikate verlängert und erneuert werden. Das gilt einerseits für Zertifizierungen von Managementsystemen nach der ISO 17021, z.B. ISO 9001, ISO 14001 oder ISO 27001, aber auch für Zulassungen und Auditierungen nach ISO 17065, wie AZAV und GMP+ International. Die ÖHMI EuroCert bietet ab sofort die Möglichkeit, Audits komplett oder auch zum Teil "remote" durzuführen, wo geplante Vor-Ort-Audits nicht wie gewohnt realisiert werden können. Dies gilt für Re-Zertifizierungen und auch für Überwachungsaudits, wenn nach vorheriger Abstimmung und Prüfung die Grundlagen dafür bestimmt wurden. Darüber hinaus kann die Frist für Re-Zertifizierungen bei begründeten Argumenten im Remote-Audit-Modus um bis zu sechs Monate verlängert werden. Sprechen Sie uns bei Bedarf an und wir finden eine gemeinsame praktikable Lösung. Eine Anleitung für die Durchführung von Remote-Audits finden Sie hier.
  • Seit 1. Februar 2019 präsentiert sich ÖHMI EuroCert mit einem neuen Imagefilm. Jetzt anschauen
  • ÖHMI EuroCert hat ihr Angebotsspektrum um den neuen Standard GMP+ MI 105 GMO Controlled (die europäische Alternative zur VLOG Zertifizierung) erweitert und bietet Ihnen diesen ab sofort in Kombination mit Ihrer bisherigen GMP+ FSA Zertifizierung aus einer Hand. Mehr
  • Am 12. März 2018 wurde die ISO 45001 veröffentlicht und wird die bisherige Norm BS OHSAS 18001 ersetzen. Mehr
  • Am 1. August 2017 ist die novellierte Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV) in Kraft getreten. Lassen Sie die entsprechende Prüfung durch einen zugelassenen ÖHMI EuroCert Sachverständigen durchführen. Mehr