zurückAbfallwirtschaft: Zertifizierung zum Entsorgungsfachbetrieb (Efb) und Prüfung nach der neuen Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV)

ÖHMI EuroCert - Ihr behördlich zugelassene Technische Überwachungsorganisation seit 1997

Der Begriff des Entsorgungsfachbetriebes (kurz: Efb) wird seit 1996 im § 56 des Kreislaufwirtschafts-/Abfallgesetzes (KrW-/AbfG) jetzt KrWG definiert und rechtlich geschützt. Er sichert ein gewichtiges Qualitätsniveau der Entsorgungswirtschaft.

Entsorgungsfachbetriebe können alle Betriebe und Unternehmen werden, die ihre Tätigkeiten im Bereich der Entsorgungswirtschaft ausüben. Dazu gehören im Einzelnen Betriebe, die sich mit Sammeln, Befördern, Lagern, Behandeln, Verwerten, Beseitigen, Handeln und/oder Makeln befassen. Händler und/oder Makler, die in der Entsorgungsbranche tätig sind, können auch den Status des Entsorgungsfachbetriebes erlangen. Grundlage für die Zertifizierung ist das KrWG mit der Entsorgungsfachbetriebeverordnung (EbfV). Darin sind sämtliche Anforderungen an Betriebe und Unternehmen verankert, bei den die Tätigkeiten Sammeln, Befördern, Lagern, Behandeln, Verwerten, Beseitigen, Handeln und/oder Makeln im Vordergrund stehen. 

Ihre Vorteile einer Zertifizierung zum Entsorgungsfachbetrieb

Entsorgungsfachbetriebe, die sich durch eine Technische Überwachungsorganisation (TÜO) wie ÖHMI EuroCert einer neutralen Prüfung unterziehen lassen und sich damit als Fachbetrieb anerkennen lassen, profitieren u.a. von gesetzlich verbrieften Privilegien. Mit der Zertifizierung zum Entsorgungsfachbetrieb erfüllen Sie gegenüber Behörden, Geschäftspartnern und Kunden die optimalen Voraussetzungen der Anforderungen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG). Ebenso bescheinigt Ihnen das Efb-Zertifikat eine maximale Entsorgungs- und Rechtssicherheit. Durch das Efb-Zertifikat weisen Sie nach, dass bei Ihnen der Entsorgungsweg und das Handling mit dem Abfall ordnungsgemäß ablaufen.

Unsere Empfehlung

Möchten Sie Ihre Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit zusätzlich unterstreichen, so empfehlen wir Ihnen, eine Zertifizierung nach ISO 9001 (Qualitätsmanagement) und ISO 14001 (Umweltmanagement) in Erwägung zu ziehen. Verbessern Sie die öffentliche Wahrnehmung Ihres Unternehmens, indem Sie eine aktive Rolle bei Themen wie Umweltschutz, Kundenorientierung, Energieeffizienz und kontinuierlicher Verbesserung einnehmen. 

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White Paper zur novellierten EfbV

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Die novellierte EfbV

Die seit 1. Juni 2017 gültige Entsorgungsfachbetriebeverordnung regelt weitgehend die Überwachung und Zertifizierung von Entsorgungsfachbetrieben neu. Diese Verordnung hat sich als zuverlässiges Instrument der Zertifizierung von Entsorgungsfachbetrieben bewährt. Daher soll sie anhand ihrer Novellierung weiter ausgebaut werden und dafür sorgen, dass noch bestehende Anwendungs- und Rechtsunsicherheiten minimiert werden. Die darin festgelegten Mindeststandards

  • für die Zertifizierungsstellen
  • für die Regelungen zur Überwachung und Zertifizierung sowie
  • für die zu beauftragenden Sachverständigen und
  • die zu zertifizierenden Betriebe

sollen auch dafür sorgen, dass sich die Qualität des Gütezeichens "Entsorgungsfachbetrieb" weiter verbessert.

Die novellierte EfbV-regelt:

  • die Anforderungen an Entsorgungsfachbetriebe nach § 56 Abs. 2 des Kreiswirtschaftsgesetzes
  • die Zertifizierung und Überwachung von Entsorgungsfachbetrieben durch TÜO nach § 56 Abs. 5
  • die Zertifizierung und Überwachung von Entsorgungsfachbetrieben durch Entsorgergemeinschaften § 56 Abs. 6.

Eine Zusammenfassung der wesentlichen Änderungen und die Auswirkungen auf die Zertifizierung zum Entsorgungsfachbetrieb  können Sie aus dem ÖHMI EuroCert EfbV-White Paper entnehmen.

 

Für Angebotsanfragen klicken Sie bitte hier.

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Prüfung nach GewAbfV

Nachweis Getrennsammelquote gemäß der neuen Gewerbeabfallvewrodnung (GewAbfV)

Ab 1. August 2017 gilt die novellierte Gewerbeabfallverodnung (GewAbfV). Mit Inkrafttreten erhöhen sich die Anforderungen für die getrennte Sammlung von Gewerbeabfällen. Neben der Erweiterung der getrennt zu erfassenden Abfallfraktionen: PPK, Kunsstoff, Glas, Metalle, Holz, Textilien und Bioabfällen, sind Gewerbeabfälle grundsätzlich einer Vorbehandlungsanlage zuzuführen, sofern nicht nachgewiesen wird, dass eine Getrenntsammelquote von mindestens 90% erreicht wird.

Der Nachweis muss jeweils für das vorangegangene Kalenderjahr erbracht werden, um im laufenden Kalenderjahr Restabfallgemische direkt in Verbrennungsanlagen geben zu können. Das Erreichen der Getrenntsammelquote ist durch einen unabhängigen Sachverständigen zu bestätigen und auf Anfrage den zuständigen Behörden vorzulegen.

Für 2017 gelten Übergangsregeln. Wer bis zum 31. August 2017 entsprechende Getrenntsammelquoten nachweisen möchte, muss dies für die Monate Mai bis Juli 2017 durch einen Sachverständigen bestätigen lassen. Für das Kalenderjahr 2017 ist der Nachweis für die Monate August bis Dezember 2017 zu erbringen. Der Nachweis muss bis zum 31. März 2018 den zuständigen Behörden vorgelegt werden.  

ÖHMI EuroCert GmbH bietet interessierten Unternehmen an, die Prüfung durch einen zugelassenen Sachverständigen durchführen zu lassen. Da die Prüfung keinen Vor-Ort-Termin erfordert, reicht es aus uns alle relevanten Unterlagen (Tabellen, Pläne, Lichtbilder, etc.) zukommen zu lassen. Sie erhalten von uns dann eine Bestätigung zu den von Ihnen eingereichten Nachweisunterlagen.

Unser Angebot für Sie:

Für KMU (kleine und mittelständische Unternehmen) bieten wir pauschal eine Prüfung durch einen zugelassenen Sachverständigen für 150,- Euro an. Bei Aufträgen ab 30 Nachweisen je Erzeuger, stellen wir den Nachweis durch einen zugelassenen Sachverständigen für 110,- Euro aus.

Für größere Unternehmen (Anzahl der Mitarbeiter, Anzahl der Standorte) und Konzerne erstellen wir ein individuelles Angebot.

Für Rückfragen und weitere Informationen erreichen Sie uns unter: 0391/ 81 89 141

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